10.000 Ideen, Wissenschaft und den eigenen Weg gehen? – Was das alles miteinander zu tun hat, erfahren Sie hier!
Ideenträger der Wissenschaft
Albert Einstein, Marie Curie, Max Planck, Stephen Hawking, Aristoteles, Nikolaus Kopernikus oder auch Emmy Noether. All diese Ihnen wahrscheinlich bekannten Namen aus der Wissenschaft haben eins gemeinsam: Sie hatten alle eine oder mehrere brillante und/oder auch revolutionäre Ideen, für die sie in die Geschichte eingingen.
Und doch gilt für die meisten kreative Köpfe, ob aus Wissenschaft, Literatur, Kunst oder Musik: Die Ideen und Erfindungen für die wir sie kennen, sind nicht ihre einzigen Ideen gewesen. Die uns bekannten Ideen von den eben genannten Wissenschaftler:innen waren nur die Spitze des Eisberges ihrer Ideen; eben jene, die öffentliche Akzeptanz erlangten.
Von Benjamin Franklin (1706-1790), einem weiteren kreativen Kopf und einem der Gründerväter der Vereinigten Staaten ist folgendes Zitat überliefert:
„Ich bin nie gescheitert, ich hatte nur 10.000 Ideen, die nicht funktionierten.“
– Doch was bedeutet das? – Nehmen Sie sich ruhig einen Moment Zeit, um über den Satz nachzudenken. –
Jede Idee ist ein Gewinn.
Ob sie dann funktioniert oder nicht, ist eine andere Frage. Doch selbst, wenn sie nicht funktioniert, hat sie einen Mehrwert, ist eine Bereicherung. Wir können von ihr lernen, sie verbessern, verändern, verwerfen oder sie als Negativ-Beispiel anführen. Es bedeutet nicht, dass wir deshalb scheitern, nur weil eine Idee nicht funktioniert hat oder weil wir sie nicht umsetzen konnten.
Trauen Sie sich, einfach einen anderen, neuen (gedanklichen) Weg einzuschlagen.
Über 6000 Gedanken pro Tag – und wie viele Ideen sind da dabei?
Stellen Sie sich vor, dass jeder Gedanke, den wir haben eine kleine Straße darstellt. Durchschnittlich denken wir sogar pro Tag über 6000 Gedanken! Diese können miteinander vernetzt sein, sich kreuzen, Umwege oder auch Abkürzungen darstellen, sich noch im Bau befinden oder einfach Einbahnstraßen sein.
Fast jeder dieser über 6000 Gedanken pro Tag könnte sich auch zu einer Idee entwickeln. Vielleicht kennen Sie das, wenn Sie in der Bahn sitzen, Auto fahren oder sich einfach nur irgendwo in Ruhe hinlegen: Der Kopf steht nicht still. Auf einmal kommt eine Idee wie ein Blitz durch den Kopf geschossen und in derselben Sekunde verwerfen Sie sie schon wieder. Schade eigentlich, denn jede Idee ist zumindest einen weiteren Gedanken wert, wie utopisch sie auch zunächst erscheinen mag. Vielleicht lohnt es sich, genau solche Ideen mit anderen zu teilen, sie größer zu spannen oder sie zu notieren. Möglicherweise ist es genau diese Idee, die Sie in ein paar Jahren auf Ihrem Weg weiter bringt? Oder aber: Sie verwerfen sie einfach. Auch das bringt Sie wieder einen Schritt weiter.
Ihre so geretteten Ideen könnten einen neuen (Lebens-)Weg wagen bedeuten. Sie könnten Sie zu neuen Freunden führen, neuen beruflichen Perspektiven und Ihnen ein tieferes Verständnis Ihrer selbst schenken. Ihre Ideen könnten auch weitere Ideen auslösen. Denn oft ist es doch so: Sie fangen an über etwas nachzudenken und nach einer Zeit merken Sie, dass die Ideen beginnen sich zu vervielfältigen, dass sie förmlich aus Ihnen heraussprudeln.
Wie wir aus der Wissenschaft ableiten können, führt nicht jede Idee zum Erfolg, nicht jede Idee ist gleich auch eine gute Idee. Aber jede dieser Zehntausenden Ideen ist ein Gewinn und führt Sie auf irgendeine Weise weiter!
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